Für 197 Tage in Südafrika!!!
Vom 28. August 2011 bis
zum 11. März 2012
in der Region Gauteng!!!
Auf diesem Blog werde ich möglichst regelmäßig
von meinen Erlebnissen berichten, so dass ihr ein wenig
verfolgen könnt, was ich grad vorhabe und wie es mir geht.
Ich bin schon ziemlich gespannt und freue mich, wenn
ihr mich im Gebet begleitet und unterstützt.
Was ich in Südafrika machen werde:
Ich werde zusammen mit dem Team auf dem Gelände eines Missionsehepaars wohnen. Das Projekt, in dem ich arbeite, heißt Lighthouse-Projekt. In diesem Projekt geht es besonders darum, sich um arme Kinder zu kümmern und ihnen Gottes Liebe weiter zu geben.
Fr
14
Okt
2011
Ich gehe in eine afrikanische Baptistenkirche. (Es gibt ansonsten auch Englische, aber die sind sehr europaeisch.) Es gibt kein Gebaeude, aber ein grosses Zelt. Es sind normalerweise etwas mehr als 100 Besucher. Ausser dem Missionar gibt es dort keine Weissen. Die Lieder sind fast immer auf Tswana oder Zulu. Aber die Predigt ist zum Glueck auf Englisch und wird auf Tswana uebersetzt.
Fr
14
Okt
2011
Meine Arbeit besteht daraus, dass ich vormittags in die Schulen gehe. Dort duerfen wir kleine Andachten halten. Nachmittags gibt es Clubs, dort verteilen wir Essen und erzaehlen den Kindern etwas vom Evangelium. Ab und zu kann ich auch in die Krankenhaeuser auf die Kinderstation gehen, um dort zu evangelisieren.
Die ersten drei Wochen habe ich allerdings noch ein Programm gemacht, wo ich Methoden lerne wie man am besten das Evangelium weitererzaehlen kann.
Die Schwierigkeit in den Clubs ist, dass die Kinder oft noch kein Englisch verstehen und leider kann ich deren Sprache auch nicht. Ich bete wirklich dafuer, dass ich die Sprache schon bald verstehe.
Fr
14
Okt
2011
Inzwischen bin ich schon mehr als einen Monat an meinem Einsatzort. Ich lebe auf einer Farm, die relativ abgelegen ist. Die Umgebung ist aber sehr schoen, besonders da momentan Fruehling ist und alles gruen wird. Die Wiesen sind allerdings noch sehr trocken und es gibt immer mal wieder Wiesenbraende. Auf der Farm leben noch einige andere Leute. Das Missionsehepaar lebt mit einem juengeren adoptierten Ehepaar zusammen in dem Haupthaus. Dann gibt es noch zwei Holzhaeuser, in dem einen Haus wohnt die Buchhalterin und in der anderen Huette eine Mitarbeiterfamilie aus Simbabwe. Dann gibt es noch ein kleines Strohhaus. Dort wohnt der Sohn des Missionsehepaars mit seiner Familie. Ausserdem gibt es noch zwei Arbeiter auf der Farm und einen dritten mit seiner Familie! Ich schlafe in einem kleinem Zimmer, wo normalerweise immer die Camps sind und nebenan im Zimmer wohnt noch eine Missionarin aus Malawi.
Fr
14
Okt
2011
Die erste Woche in Suedafrika hab ich in Durban, an der Ostkueste Suedafrikas verbracht. Auf dem Seminar waren noch ueberwiegend Deutsche (9), ein Schweizer, eine Englaenderin, ein Afrikaner aus Simbabwe, eine Australierin und zwei Afrikaner aus Malawi. In dieser Woche haben wir noch einiges Theoretisches gelernt, aber auch einige Einsaetze gemacht. Einmal waren wir Evangelisieren. Ich bin mit fuenf anderen zu den Obdachlosen gegangen. Es war schon ziemlich traurig die Menschen zu sehen, die einfach garnichts haben und es war kein schoenes Gefuehl, dass ich ihnen nicht wirklich in ihrer Not helfen konnte. Teilweise waren sie so alt wie ich und ein paar Maedchen (Prostituierte), an denen wir vorbei gegangen sind, sahen sogar noch juenger aus. Aber in dem ganzen Leid war es doch beeindruckend zu spueren wie Gott gewirkt hat. Zum Beispiel kam ein Mann um die dreizig Jahre zu uns und als wir ihm ein Essenspaket gegeben haben, hat er gesagt: “Ihr seid die Erhoerung auf meine Gebete!” Als wir daraufhin gefragt haben, ob wir fuer ihn beten duerfen, hat er geantwortet, dass er sich sehr freuen wuerde. Der Schweizer hat auf Deutsch fuer ihn gebetet und obwohl der Mann kein Wort verstehen konnte, hat er daraufhin angefangen zu weinen. Ich merke einfach immer wieder, dass die Sprache kein Hindernis fuer den Heiligen Geist ist!
Ein anderes Mal sind wir in ein Township gegangen, um Essen auszugeben. Die Deutschen haben dort das Lifehouse-Drama vorgespielt. (Wer das noch nicht kennt, sollte es sich unbedingt mal auf YouTube anschauen!) Darin geht es unter anderem darum, dass Alkohol uns von Gott trennt. Daraufhin sind einige Leute gekommen, um fuer sich beten zu lassen, dass sie frei von ihrer Drogen- und Alkoholsucht werden.
Ich hoffe so sehr, dass Gott ihnen hilft!
Die Gemeinschaft in dieser Woche war ziemlich gut und auch wenn wir alle an unterschiedliche Einsatzorte gegangen sind, werde ich einige noch mal wiedersehen bzw. habe ich schon wiedergesehen.
Di
30
Aug
2011
1.) Allgemeines:
Endlich in Südafrika!!!
Ich bin gut angekommen und ziemlich froh darüber!
Die Nacht in Dubai war schrecklich und faszinierend zugleich!
Ich musste in Dubai umsteigen und leider musste ich eine ganze Nacht bis auf den nächsten Flug warten. Schrecklich war die Nacht, weil ich keine Minute geschlafen habe. Es gab zwar Liegen, aber das Licht war grell, hupende Wagen sind herumgefahren und es wurden ständig Ansagen durch die Lautsprecher gemacht. Um fünf Uhr morgens kam der Aufruf zum Gebet für die Moslems. Das klang ziemlich ungewöhnlich und ein wenig unheimlich für europäische Verhältnisse.
Faszinierend war es, weil es total multikulturell war und weil der Flughafen riesig ist. Ich hab mich in der Zone D befunden. Und allein um in dieser Zone zu Fuß von einer Seite zur anderen zu kommen, benötigt man fast eine Stunde.
Als ich endlich nach dieser anstrengenden Nacht im Flugzeug saß, saß ich neben einem muslimischen Ehepaar, die grad von einer Reise aus Mekka zurückkamen. Es hat sich ein Gespräch ergeben und wir haben mindestens eine Stunde über unseren Glauben geredet. Weil ich total übermüdet war und ich Englisch reden musste, war es sehr herausfordernd, aber total gut. Zum Schluss haben sie mir sogar ihre Telefonnummer gegeben für den Fall, dass ich Probleme während meines Aufenthaltes in Südafrika bekommen sollte. Der Mann hat mich zum Abschied umarmt und die Frau hat mir Kaugummis und ein Parfum geschenkt, damit ich immer an sie denke. So etwas habe ich noch nie erlebt und ich bin Gott echt dankbar für so eine coole Begegnung!
Jetzt bin ich für eine Woche auf dem Seminar in Durban. Das ist an der Ostküste von Südafrika und ich hoffe, dass ich es noch schaffe, im indischen Ozean zu baden. Obwohl die Außentemperatur "nur" 20°C beträgt, soll der Indische Ozean 23°C warm sein. Die Leute hier sind total cool!
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir mal schreibt wie es euch in Deutschland geht.
Fr
13
Aug
2010
Ich bin zwar noch nicht in Afrika, aber ich wollt schon mal ein wenig darüber schreiben, was ich momentan tue und was mich beschäftigt. Außerdem ist der Internetanschluss dort nicht immer so zuverlässig wie hier. Deshalb bin ich mir nicht sicher, wann ich das nächste Mal schreiben kann.
1.)Allgemeines:
Ich hab grad das 2. Vorbereitungsseminar hinter mir. Wir sind ungefähr 20 Teilnehmer (an manchen Seminaren mehr) und werden an sehr unterschiedlichen Orten arbeiten: Kanada, Australien, Mexiko, England, Gambia und Südafrika.
Es ist eine ziemlich gute Gemeinschaft und es ist total cool mit so vielen gleichaltrigen Christen zusammen zu sein, die etwas für Gott tun möchten.
Die Themen, die wir durchnehmen sind teilweise sehr anstrengend, aber auch ziemlich wichtig. Ein großes Thema sind die anderen Kulturen und der "Kulturschock". Das
ist so eine Art Depression, die durch die Überforderung entsteht, sich auf eine völlig andere Lebensweise und ein ganz anderes Weltbild einzustellen.
Außerdem lernen wir noch viel über die Themen "Aids", "Geistlicher Kampf" und über "effektive Mission". An einem Abend haben uns Leute besucht, die schon an unseren
Einsatzorten gewesen sind. Eine Ehemalige kam aus dem Lighthouse-Projekt und konnte mir schon viele gute Tipps geben. Außerdem hat sie mir Fotos von dem Missionsehepaar, dem Team und einigen
Kindern gezeigt. Jetzt kann ich es eigentlich kaum mehr erwarten und ich möchte gern möglichst schnell losfliegen =)
2.) Was ich gelernt habe:
Ich merke ständig wie Gott mich schon jetzt in Kleinigkeiten versorgt. Mein Vertrauen wird dadurch immer größer und ich verstehe mehr und mehr, was ihm wirklich wichtig ist. Eine Zeit lang dachte ich, man wird erfüllt, wenn man seine Berufung auslebt. Doch ich lerne grad, dass das Einzige, was den Menschen wirklich glücklich macht, die Gemeinschaft mit Gott ist. Letztendlich führt die Gemeinschaft dazu, dass man automatisch seine Berufung lebt.
Gott sehnt sich nach uns und er möchte, dass wir uns nach ihm sehnen. Wir sollen um einen Hunger nach Gott ringen. "Dein Herz eifere...um die Furcht des Herrn jeden Tag." Spr 23, 17 Wenn man viel Gutes tut, aber die Gemeinschaft mit Gott vernachlässigt, ist man zwar in Bewegung, aber sozusagen im Leerlauf.
Noch etwas: Wer lieber Rundbriefe anstatt den Blog lesen möchte, der kann mir Bescheid sagen!
Gebetsanliegen Gebetserhörungen
Der Flug (bei dem ich Visum
eine Nacht am Flughafen in Dubai
verbringen muss) gute Seminare
Für genug Ruhe und nicht zu
viel Arbeit
Dass ich die Sprache gut lerne
(Wenn man als Europäer die
afrikanische Sprache kann, sind
die Leute oft viel offener)